Confessio.de ist ein Angebot des Evangelischen Bundes Sachsen und des Beauftragten für Weltanschauungsfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Aktuelles

Neuapostolische Kirche (NAK)
Anlagebetrug und offene Bilanzen
Mehrere Gebietskirchen legten Bilanzen offen
NAK auf dem Kirchentag in Hamburg
Zum ersten Mal auf dem DEKT aktiv
Islam
Keine Befreiung vom gemeinsamen Schwimmunterricht
Grundrechte der Religionsfreiheit und des staatlichen Bildungsauftrags
Religionsrecht
Atheismus
Statistik
Hinduismus
Sitar-Spieler Ravi Shankar gestorben
Bekannter indischer Sitarspieler wurde 92 Jahre alt.
Atheismus
Plakataktion in Polen
Stiftung „Freiheit von Religion“
Tongil-Gyo (früher: Vereinigungskirche)
Sun Myung Mun verstorben
Gründer und bisheriger Leiter war 92 Jahre
06.08.2008
Kuriosa

Religionsmissbrauch: Raucher-Kirche

Wirt will Rauchverbot mit „Kirche der Raucher Gottes“ umgehen

In den Niederlanden will ein Wirt das dort seit 1. Juli geltende Rauchverbot umgehen, indem er kurzerhand seine Kneipe zur „Kirche der Raucher Gottes“ erklärt, in der die Dreifaltigkeit aus „Rauch, Feuer und Asche“ angebetet werde. Die Mitglieder der Religionsgemeinschaft sollten Auseise bekommen, mit denen sie in allen angeschlossenen Gaststätten rauchen dürften. Etliche Lokale hätten sich bereits gemeldet, die sich der „Raucher-Kirche“ anschließen wollen.

Auch in Bayern hatte im Januar ein Wirt eine ähnliche Idee gehabt und die Gründung einer Raucher-Religion verkündet.

Nicht nur Scientologen schielen neidisch auf die großen Freiheiten, welche die Rechtsordnung der religiösen Organisation der Bürger zugesteht. Der Missbrauch einer religiösen Ausdrucksweise zu kommerziellen Interessen ist darum nicht neu. 

In Sachsen wurde kürzlich das Bemühen einer „Kirche der ewigen Ruhe“ bekannt, die Grundstücke zur Errichtung von Friedhöfen kaufen wollte. Diese „Kirche“ ist die Gründung eines Rentners aus Schleswig-Holstein, die keine andere Funktion hat, als Wald- und Wiesengrundstücke zu „Friedhöfen“ zu deklarieren, um auf diesem Wege das geltende Bestattungsrecht zu unterlaufen. Für 250,- € werden dort dann Urnengrabstätten verkauft.

HL