In Kontakt mit Geistern
Gespräche mit Gott

Mit dem Begriff „Spiritismus“ bezeichnet man traditionell alle Versuche, selbständig mit „Geistern“ in Kontakt zu treten. Zu unterscheiden ist

  • Vulgärspiritismus: ist vor allem an den Phänomenen interessiert, veranstaltet Seancen und Experimente, um die Existenz einer jenseitigen Welt zu beweisen oder zur Unterhaltung
     
  • Offenbarungsspiritismus: ist vor allem an den Inhalten der Botschaften interessiert und sucht darum gezielt den Kontakt zu (je nach Glaubensvorstellung) möglichst „hoch stehenden“ bzw. weit entwickelten Geistwesen aufzunehmen. Der Vulgärspiritismus wird von diesen Kreisen z.T. abgelehnt.

Neuerdings ist für die gleichen Phänomene der Begriff „Channeling“ in Mode gekommen, der mehr die Funktion des Mediums betont, Kanal für höhere Botschaften zu sein.

Typische Beispiele für moderne Channeling-Literatur sind:

  • Neale Donald Walsh: Gespräche mit Gott
  • Kryon (www.lichtfocus.de)

u.a.m.

1 Artikel zu Spiritismus:

Seelsorge an Geistern

Zu Besuch bei der spiritistischen Studiengruppe Allan Kardec
Spricht man von „Spiritismus“, dann denken die meisten Menschen spontan an bestimmte Praktiken zur Geisterbeschwörung. Es gibt auch eine andere Seite des Spiritismus. Diese ist nicht vordergründig auf spektakuläre Phänomene orientiert. Sie zeigt sich in Form organisierter Religionsgemeinschaften mit dem Anspruch, eine Weltanschauung zur Welterklärung zu bieten. Im Rahmen der EZW-Exkursion im September 2025 in München hat eine Gruppe von kirchlichen Beauftragten für Weltanschauungsfragen die dortige „Spiritistische Studiengruppe Allan Kardec“ besucht.