Orientierung auf dem Markt der Religionen

Confessio.de ist ein Angebot des Evangelischen Bundes Sachsen und des Beauftragten für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Reichsdeutsche Bürgerrechtler und nationalistische Friedenskämpfer
In den letzten Monaten haben sich weitgehend unabhängig voneinander eine Reihe von Gruppen und Bewegungen formiert, die diese klassische Rechts-Links-Sortierung vollkommen sprengen. Sie lassen sich nicht in das traditionelle Schema einsortieren, weil sie in ihrem inhaltlichen Programm Elemente aus beiden „Lagern“ in einer Weise nebeneinander vertreten, dass eine Zuordnung nahezu unmöglich wird. Obwohl sie viele unterstützenswerte Anliegen vertreten, ist im Umgang Vorsicht angezeigt.
Bibelausstellung von Jehovas Zeugen in Dresden

Der Königreichsaal von Jehovas Zeugen im Dresdner Südosten liegt an einer einsamen Industriebrache. Hier kommt niemand rein zufällig vorbei. Zwei größere Versammlungsräume gibt es in dem L-förmigen Bau. In einem von diesem fanden im November aber nicht die üblichen regelmäßigen Veranstaltungen statt, denn er beherbergte etwas Besonderes: eine Bibelausstellung. Bevor die Ausstellung nach Dresden kam, war sie in anderen Städten bereits gezeigt worden.

Machtmissbrauch in buddhistischen Gruppen

Der Buddhismus hat weithin ein sehr positives Image. Sanft, friedlich, undogmatisch, individuell, spirituell - die Liste der Zuschreibungen ließe sich noch beträchtlich verlängern. Während der Islam auch aufgrund der aktuellen Konflikte und des Terrors als gewalttätig und unduldsam wahrgenommen wird, scheint der Buddhismus so etwas wie das alternativreligiöse Gegenprogramm zu sein. Dass solche pauschalen Zuschreibungen nicht stimmen, weiß jede Person, die sich näher mit den einzelnen Religionen befasst.

News

Christlicher Zionismus bei amerikanischer Botschaftseröffnung in Jerusalem

Evangelikale Prediger beeinflussen US-Präsidenten

Österreich: Pastafari keine anerkannte Bekenntnisgemeinschaft

Spaghettimonster verliert vor Gericht

Sorgerechtsentzug bei „Zwölf Stämmen“ war angemessen

Europäischer Gerichtshof rechtfertigt Maßnahmen des Jugendamtes gegen christliche Fundamentalisten
14. Begegnungstagung des Evangelischen Bundes Sachsen mit pfingstlich-charismatischen Gemeinden
Vom Reich Gottes ist in der Bibel oft die Rede. Doch was ist damit gemeint? Und wie betrifft uns das heute in verschiedenen Konfessionen? Darüber wurde im November 2017 in Meißen bei der 14. Begegnungstagung diskutiert, die vom Evangelischen Bund Sachsen mit pfingstlich-charismatischen Gemeinden organisiert wurde.
Konservative Kritiker publizieren „Zurechtweisung“ als Reaktion auf Amoris laetitia
Konservative Kräfte innerhalb der römisch-katholischen Kirche betonen gern die hierarchische Verfasstheit der Kirche mit dem Papst als absoluter Leitungsinstanz an ihrer Spitze, dem unbedingter Gehorsam zu leisten sei. Nun rebellieren gerade diese Personen gegen den Papst und werfen ihm öffentlich Irrlehren vor - und gefährliche Nähe zu Martin Luther.
Ökumene im Zentrum des Katholizismus

Rom ist so etwas wie das Herz der römisch-katholischen Kirche. Das steckt schon in ihrem Namen. Was das aber praktisch bedeutet, lässt sich am besten vor Ort erfahren. Dies zu ermöglichen war das Ziel eines Kurses, der vom Centro Melantone in Rom in Zusammenarbeit mit dem Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes im Juli 2017 organisiert wurde.

Podiumsdiskussion mit DITIB und liberalen Muslimen auf dem Berliner Kirchentag
Braucht (auch) der Islam eine Reformation? Über diese Frage wurde im Zentrum Weltanschauungen auf dem Berliner Kirchentag im Rahmen der „Streit-Zeit“ heftig debattiert. Auf dem Podium: Prof. Dr. Abdel-Hakim Ourghi, Dr. Bekir Alboğa (DITIB), Nushin Atmaca (LIB).
Debatte um die Rolle von Mission und Dialog in der interreligiösen Begegnung
Im Bereich der Evangelischen Kirche wird intensiv diskutiert, in welchem Verhältnis Mission und Dialog in der interreligiösen Begegnung zueinander stehen. Die Handreichung der Evangelischen Kirche im Rheinland „Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen“, hat einen grundsätzlichen Verzicht auf eine „strategische Mission“ unter Muslimen gefordert.