Religionsrecht in Deutschland

Zu Religionsrecht in Deutschland gibt es folgende Beiträge (Artikel / Literaturhinweise / Nachrichten):

Das Bundesverwaltungsgericht hat am 11. 09. 2013 entschieden, dass die Teilnahme am schulischen Schwimmunterricht auch für muslimische Schülerinnen zumutbar ist. Es ist ihnen freigestellt, eine den muslimischen Bekleidungsvorschriften entsprechende Badebekleidung zu tragen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat den Bedenken des Landes Brandenburg gegen ein reines Jungengymnasium eine Abfuhr erteilt. Damit wird das Land das von Anhängern des katholischen Opus-Dei betriebene Gymnasium genehmigen müssen.

(Az.: BVerwG 6 C 6.12 - Urteil vom 30. Januar)
Das Oberlandesgericht Köln hat in einem Urteil vom 27. 11. 2012 die Geltung der Schulpflicht in Deutschland bestätigt und die Rechtsbeschwerde von Eltern schulpflichtiger Kinder zurückgewiesen (Az.: 1 RBs 308/12).
Das Anliegen mehrere deutscher Baptisten-Familien, ihre Kinder vom Sexualkundeunterricht in der Schule auszunehmen, ist vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gescheitert. Das Gericht stärkte die deutsche Schulpflicht und wies die Beschwerden der Eltern ab.

Sowohl der Bezirkskongress der Zeugen Jehovas als auch der Kirchentag sind regelmäßig wiederkehrende Großveranstaltungen von Religionsgemeinschaften mit tausenden Teilnehmern.

Der 68. Deutsche Juristentag in Berlin befasste sich u.a. mit der Notwendigkeit von Reformen des Staatskirchenrechtes.

Demonstrativer Laizismus behindert Integration

Der deutsche Verfassungsstaat ist weltanschaulich neutral. „Er nimmt nicht Partei, hegt aber eine positive Grundeinstellung zur Religion und setzt nicht auf strikte laizistische Trennung von Staat und Kirche.

Das Kreuz ist ein religiöses Symbol. Als solches kann es die negative Religionsfreiheit (d.h.

Deutsches Ärzteblatt: religiöse Beschneidung im Kindesalter rechtswidrig

Die Beschneidung der männlichen Vorhaut (Zirkumzision) im Kindesalter, wie sie vor allem bei Juden und Muslimen aus religiösen Gründen durchgeführt wird, ist nach einem Beitrag des Deutschen Ärzteblattes rechtswidrig.

Im Deutschunterricht der 7. Klasse des Gymnasiums wird das Buch „Krabat“ von Ottfried Preußler besprochen. Auch der Besuch des Films „Krabat“ stand in der Schule in Bocholt auf dem Programm.
Bundesverwaltungsgericht akzeptiert Dauerhaftigkeit trotz geringer Mitgliederzahl

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass das hessische Kultusministerium der Bahá‘í-Gemeinde in Hessen den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts gewähren muss (BVerwG 6 C 8.12, Urteil vom 28. November 2012).

Bundesverwaltungsgericht prüft Kirchensteuersystem

Kann man aus der Kirche austreten, aber dennoch Kirchenmitglied bleiben?

Kinder haben ein Recht auf umfassende Bildung

Kinder haben ein Recht auf umfassende Bildung und auch auf Begegnung mit anderen Lebensweisen.

Eine Frau, deren Dienstaufgabe darin bestand, Führungen von Besuchergruppen vorzunehmen, sollte bei Führungen anlässlich von Kindergeburtstagen den Geburtstagskindern gratulieren.

Urteil in Bayern: Kruzifix darf bleiben.

Vor dem Verwaltungsgericht in Augsburg scheiterte ein beamteter Lehrer, der die Abnahme der Kruzifixe in den Klassenzimmern, in denen er unterrichtet, erzwingen wollte, denn er fühle sich als Atheist durch die Kreuze seelisch belastet (Az. Au 2 K 07.347).