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Politische Unterstützung für Demokratieverweigerer?

Ausstellung der Zeugen Jehovas im sächsischen Landtag

„Standhaft trotz Verfolgung“ heißt die Ausstellung, mit der die Zeugen Jehovas schon etliche Jahre auf die Unterdrückung und Verfolgung ihrer Glaubensgemeinschaft im Dritten Reich hinweisen. Nun ist es ihnen gelungen, diese Ausstellung auch im sächsischen Landtag zu platzieren.

Passen Sie gut auf mich auf ...

„Fernsehpfarrer“ Fliege auf Abwegen

Um Jürgen Fliege ist (mal wieder) Streit entbrannt. Der ehemalige ARD-Fernsehpfarrer ist schon seit einiger Zeit ins Gerede gekommen. Auf der einen Seite gelang es ihm recht gut, sich als einfühlsamen und verständnisvollen Zuhörer bei allen Arten menschlicher Probleme medial in Szene zu setzen.

Darf man Nazis konfirmieren?

Ein Planspiel auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden

Der Kirchentag ist ein Großereignis mit den unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten. Es gibt Bibelarbeiten, Vorträge, Konzerte, Podien und anderes. Was es aber so in letzter Zeit nicht gegeben hat, ist ein gelungenes Planspiel mit der aktiven Beteiligung von 200 Teilnehmenden.

Rücksicht auf Religion?

Mit dem Nudelsieb gegen Religionsfreiheit

In Österreich und darüber hinaus füllt eine Aktion das Sommerloch in der Medienberichterstattung, die neben den griechischen, italienischen, portugiesischen und amerikanischen Finanzkrisen etwas Heiteres verbreiten will: Der österreichische Werbeunternehmer Niko Alm hat angeblich durchgesetzt, da

Jüdische Gemeinde im Wandel

Eindrücke aus dem Religionsforum der TU-Dresden und einem Besuch des Evangelischen Bundes Sachsen
Die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde in Dresden ist berühmt. Ihr Architekt hat damit nicht nur Preise gewonnen, sondern auch seine Karriere begründet. Touristen und Schulklassen besichtigen sie in großer Zahl. Aber was ist das für eine Gemeinde dahinter? Wie findet jüdisches Leben heute statt?

Mit Aposteln im Gespräch

Dialog mit Neuapostolischer Kirche auf der zweiten Begegnungstagung des Evangelischen Bundes intensiviert
Bei der zweiten Begegnungstagung zwischen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche und der evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland wurde am 1. und 2. April 2011 in Leipzig intensiv über das Thema „Apostolizität der Kirche“ diskutiert.

Laizismus oder Religionsfreiheit?

Wie unter dem Vorwand der Gleichbehandlung Religion verdrängt werden soll
Innerhalb der SPD hatte sich am 16. Oktober 2010 ein „Laizistischer Arbeitskreis“ formiert. Weil das Projekt auf Seiten der SPD-Führung keinen Rückhalt fand, sondern im Gegenteil der Initiative die Verwendung des SPD-Parteinamens und der Internetplattform untersagt wurden, firmieren sie seitdem als „Soziale und demokratische LaizistInnen.

Volksmission und Christusdienst

Zur Erinnerung an den 100. Geburtstag von Gerhard Küttner

Am 15. März 2011 jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag des Bräunsdorfer Pfarrers Gerhard Küttner, der durch sein Wirken im Volksmissionskreis Sachsen über die Grenzen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens hinaus bekannt geworden ist.

Die Exklusivitätsverschiebung

Neuapostolische Kirche präsentiert neues Kirchenverständnis
Mit Spannung wird vielerorts der lange angekündigte neue Katechismus der Neuapostolischen Kirche (NAK) erwartet. Seit dem Beginn des ökumenischen Öffnungsprozesses der Neuapostolischen Kirche stehen ökumenische Gespräche vor dem Problem, dass nicht ganz klar ist, was in der NAK offiziell gilt.

Erbe und Auftrag liberaler Theologie

102. Generalversammlung des Evangelischen Bundes in Berlin-Wannsee
Als der Evangelische Bund 1886 in Erfurt gegründet wurde, hatte er nicht nur das Ziel, dem Staatskatholizismus eine deutliche evangelische Position gegenüberzustellen. Er bemühte sich ebenso um eine Einigung des Protestantismus, der in mehrere einander zum Teil heftig bekämpfende Lager zersplittert war. Diesem Anliegen, die verschiedenen theologischen Profile innerhalb der evangelischen Kirche in einen konstruktiven und fruchtbaren Dialog miteinander zu bringen, war auch die 102. Generalversammlung verpflichtet, die vom 6. bis 10. Oktober 2010 in Berlin-Wannsee stattfand. Speziell befasste sie sich mit Erbe und Auftrag der liberalen Theologie, die im 19. Jahrhundert in Berlin einige ihrer bedeutendsten Vertreter gefunden hatte.

Wann brennt dein Haus?

Wie Parteipolitik und Extremismusdebatte vom Wesentlichen ablenken können

Limbach-Oberfrohna ist ein friedliches kleines Städtchen südwestlich von Chemnitz. So könnte es zumindest einem zufälligen Besucher erscheinen, der an einem sonnigen Nachmittag in einem Café auf dem Marktplatz sitzt. Zu anderen Zeiten und an anderen Orten sieht die Realität leider anders aus.

Wieviel Internet rettet die Demokratie?

Podiumsdiskussion auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München
Im Rahmen einer Podienreihe „Ressourcen der Demokratie“ wurde auf dem 2. ÖKT darüber diskutiert, welchen Einfluss die neuen Beteiligungsmöglichkeiten des Internet auf die Gestaltung der Demokratie in Deutschland haben können. Die Situation ist erschreckend: In den vergangenen Jahren hat die Wahlbeteiligung immer weiter abgenommen (NRW im Mai 2010: 64%). Viele Bürger nutzen die entscheidenden Instrumente zur demokratischen Gestaltung des Gemeinwohles nicht – zum Vorteil für Extremisten und zum Nachteil der Stabilität der Gesellschaft. Ist das Internet mit seinen Kontakt- und Interaktionsmöglichkeiten in der Lage, diese Situation zu verbessern? Kann man über das Internet Demokratie realisieren?

Was kommt nach dem Tod?

Reinkarnation oder Auferstehung? Christentum und Buddhismus im Dialog im Zentrum Weltanschauungsfragen beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München
Auf dem Markt der religiösen Gegenwart stellt die Vorstellung wiederholter Erdenleben (Reinkarnation) eines der am meisten nachgefragten Angebote dar. Das gilt auch für den christlichen Raum, in dem es immer wieder Versuche gibt, beides miteinander zu verbinden. Im Zentrum Weltanschauungsfragen auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München äußerten sich zu diesem Themenkreis der Buddhist Dr. Alfred Weil, Vorsitzender der Deutschen Buddhistischen Gesellschaft und der Theologieprofessor Dr. Walter Sparn (Erlangen).

Natur oder Kultur?

Warum beim Thema „Gender Mainstreaming“ oft am Kern vorbei diskutiert wird
Der Artikel über die verschiedenen Verständnisse von Gender Mainstreaming in Confessio 2/2010 hat ungewöhnlich viele Reaktionen und Zuschriften – zustimmende sowie kritische – hervorgerufen. Weil dort für eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Argumentationen kein Raum bestand, sollen nachfolgend einige Positionen in der Debatte einer vertiefenden Betrachtung zugeführt werden.