Neue Artikel

Gülen-Bewegung in der Diskussion

Verfassungsschutz Baden-Württemberg legt Bericht vor
Die Bewegung um den islamischen Prediger Fetullah Gülen hatte die Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes auf sich gezogen. Im August 2014 legte die Behörde einen Prüfbericht vor, der u.a. ausführlich auf die Gründe eingeht, die Anlass für die Untersuchung gaben.

Heilige römische Bischöfe

Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen
Am 27. April 2014 wurden auf dem Petersplatz zwei frühere Päpste heiliggesprochen: Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II. Das katholische Verfahren der Heiligsprechung beansprucht nicht, in die Erlösung Gottes einzugreifen, sondern regelt lediglich die irdische Verehrung. Es gibt viel mehr Erlöste als offiziell heiliggesprochene Menschen.

Gottes Wort verkündigen

5. Begegnungstagung zwischen Evangelischer und Neuapostolischer Kirche in Mitteldeutschland
„Das Zeugnis von Jesus Christus in die Welt hinauszutragen, ist unsere gemeinsame Aufgabe. Hinsichtlich der Verkündigung von Gottes Wort können wir viel voneinander lernen.“ Dieses Fazit zog Apostel Rolf Wosnitzka von der Neuapostolischen Kirche in Thüringen im Blick auf die 5.

400 Jahre Rosenkreuzer

Initiativen zum Jubiläum
Als der Tübinger Theologiestudent Johann Valentin Andreae die utopischen Ideen seines Freundeskreises von einer erneuerten christlichen Gesellschaft im Jahre 1614 unter dem Titel „Fama Fraternitatis“ erstmalig im Druck erschienen ließ, ahnte er nicht, dass er damit eine Welle von Bewegungen lostrete

Kommt die Säkularisierung?

Beschreibung von religionssoziologischen Modellen
In modernen westlichen Gesellschaften lässt sich vielerorts ein schwindender Einfluss der Religion im öffentlichen Leben konstatieren. Ist das wirklich so? Muss das so sein? Mit diesen Zusammenhängen befassen sich verschiedene und teilweise einander wiederstreitende Modelle im Bereich der Religionssoziologie. Charlotte Bornemann hat sie zusammengefasst.

Impulse aus Busan

Zehnte Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Busan (Südkorea)
Alle sieben Jahre kommt die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) seit dessen Gründung im Jahr 1948 aus allen Teilen der Welt zusammen. Die Vollversammlung ist das höchste beschließende Gremium des ÖRK und damit gewissermaßen die Generalsynode der weltweiten Kirchengemeinschaft.

Das erste Jahrsiebt im Waldorfland

Christentum und Anthroposophie in der Waldorfpädagogik
Wohin mit den lieben Kleinen? Jedes Jahr aufs neue sind viele Eltern auf der Suche nach dem geeignetsten Platz für ihre Kinder. Ein Waldorfkindergarten wartet mit einer Fülle an Besonderheiten auf und ist auch für manche christliche Eltern durchaus attraktiv. Gibt es da ein weltanschauliches Problem? Immerhin wurde die Waldorfpädagogik 1919 von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, entwickelt, als dieser den Auftrag bekam, für die Arbeiterkinder der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart eine Schule einzurichten.

Von Christen in China lernen

Ökumenische Erfahrungen eines deutschen Auslandspfarrers in China
In manchen Punkten ist China erstaunlich weit voran. Das betrifft auch die Gestaltung ökumenischer Zusammenarbeit. Pfr. Gerold Heinke war seit 2001 EKD-Auslandspfarrer in Peking und Shanghai und danach Dozent für Reformationsgeschichte am theologischen Seminar in Peking. Nun ist er zurück in Sachsen. Der Evangelische Bund Sachsen hat sich mit ihm getroffen, um von seinen Erfahrungen zu hören – und die sind es wirklich wert, weitergegeben zu werden.

Zweite Taufe als Bekenntnis?

Antworten auf Fragen aus der Gemeinde
Mich beschäftigt eine grundlegende Frage. Ich bin getauft und konfirmiert, aber ich musste mit der Zeit feststellen, dass ich das nur getan habe, weil es in meiner Familie Tradition ist. Nun stehe ich vor der Frage, ob eine erneute Taufe richtig für mich wäre. Gibt es eine Möglichkeit, die Taufe zu wiederholen und somit ‚JA‘ zu Gott zu sagen?

Wann gilt der Bekenntnisfall?

Beobachtungen in der Geschichte zur Rede vom „status confessionis“
In verschiedenen theologischen Auseinandersetzungen seit der Reformationszeit wurde der Begriff eines „status confessionis“ benutzt, um eine theologische Grenzlinie zu markieren, welche die Gegenseite in dem Disput gerade nicht an dieser Stelle gezogen sieht. Im Wesentlichen geht es darum, dass mit der Erklärung dieses Falles bestimmte Dinge, Auffassungen oder Verhaltensweisen dem menschlichen Bereich, in dem unterschiedliche Beurteilungen möglich sind, entzogen werden sollen.

Freiheit der Kunst oder satanistisches Ritual?

Hermann Nitschs Orgien-Mysterien-Theater in Leipzig und die Frage nach den Grenzen der Kunst
Das „Orgien-Mysterien-Theater“ des Wiener Aktionskünstlers Hermann Nitsch lässt sich als „eine Mischung aus Konzert, Theater, Malaktion, Weinverkostung, Performance und Selbsterfahrungskurs“ charakterisieren. Weil nackte Schauspieler auf der Bühne auch in Leipzig inzwischen schon zur Normalität geworden sind, bezieht das Stück seine provokative Energie vor allem aus dem drastischen Einsatz von geschlachteten Tieren und von Blut. Proteste blieben nicht aus.

Worauf können wir hoffen?

Evangelische und neuapostolische Christen sprechen auf 4. Begegnungstagung über Endzeiterwartungen
„Dein Reich komme“ – diese Bitte des Vaterunsers sprechen neuapostolische ebenso wie evangelische Christen jede Woche im Gottesdienst aus. Dies zeigt: In der gemeinsamen Erwartung der Vollendung des Gottesreiches sind sie vereint.

Taufe und Asyl

Ergebnisse von einem Fachtag an der Evangelischen Akademie Meißen
Immer wieder kommt es vor, dass Asylbewerber aus mehrheitlich islamisch geprägten Ländern in Deutschland zum christlichen Glauben finden und in Kirchgemeinden die Taufe erbitten. Welche Auswirkungen hat das für die Betroffenen? Für die Kirchgemeinden und Pfarrer ist es nicht immer leicht einzuschätzen, welchen Anteil an der Motivation zu dem Taufbegehren die Hoffnung spielt, die Taufe könnte im Asylverfahren eine entscheidende Rolle spielen. Mit diesen Problemen befasste sich eine Fachtagung am 13. März 2013 an der Ev. Akademie Meißen.

Wissenschaft als Welterklärung?

Glaube und Naturwissenschaft im Dialog auf dem 34. Kirchentag in Hamburg
Die Giordano-Bruno-Stiftung ist ein erklärter Gegner jeder religiösen Deutung der Welt. Eins ihrer engagierten Mitglieder, der Biologe Prof. Dr. Thomas Junker, war in der Werkstatt Weltanschauungsfragen des 34. Evangelischen Kirchentages in Hamburg eingeladen, sein Verständnis von Wissenschaft als Mittel zur Welterklärung zur Diskussion zu stellen.

Führt Neuheidentum zum Rechtsextremismus?

Diskussion beim 34. Evangelischen Kirchentag in Hamburg
Heidentum ist die beliebteste Religion innerhalb der rechtsextremistischen Szene. Das gilt auch dann noch, wenn unklar bleibt, was „Heidentum“ eigentlich ist. Mit dieser markanten Feststellung begann Prof. Dr. Józef Niewaidomski von der Theologischen Fakultät Innsbruck seine Ausführungen in der Werkstatt Weltanschauungsfragen des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg.

Ökumenefähig.

Die Neuapostolische Kirche nach dem Katechismus
Es war eine hochkarätige Besetzung, die Ende Februar 2013 in Fulda zusammengekommen war, um über die ökumenischen Konsequenzen aus dem neuen Katechismus der Neuapostolischen Kirche (NAK) zu beraten. Ökumenebeauftragte sowie Beauftragte für Weltanschauungsfragen aus evangelischer und katholischer Kirche sowie aus mehreren Freikirchen waren der Einladung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) gefolgt.