Material

Es gibt viel gutes Material, aber oft ist es zu versteckt. Hier können nützliche Dinge gefunden werden, die bestellbar sind oder direkt heruntergeladen werden können.

Zur getroffenen Auswahl gibt es 74 Beiträge.

Begleiten statt erobern

Missionare als Gäste im nordargentinischen Chaco
Vorschaubild

Mission steht oft in dem schlechten Ruf, mit Eroberung und Kolonialismus einher zu gehen. Leider gibt es auch immer wieder Aktivitäten, die es gut meinen, aber von mangelnder Sensibilität und Bereitschaft zum Zuhören geprägt sind. Diese Buch beschreibt auf anschauliche Weise ein Gegenbeispiel. Es wird die Geschichte der mennonitischen Mission bei den indianischen Toba/Qom in Argentinien dokumentiert, die sich deutlich von der bisher vorherrschenden Missionsmethode unterschied und zur Entwicklung einer eigenständigen indianischen Kirche führte.

Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus

Darwins religiöse Gegner und ihre Argumentation
Vorschaubild

Das kreationistische Missverständnis, dass der biblische Schöpfungsbericht als naturwissenschaftliche Beschreibung der Entstehung der Menschheit zu verstehen sei, wird durch amerikanischen Einfluss auch in Deutschland wieder zunehmend vertreten. Dabei präsentiert sich der Kreationismus gern als die bessere Naturwissenschaft und unternimmt den - immer wieder scheiternden - Versuch, den Schöpfungsglauben dadurch beweisen zu wollen, dass die Evolutionstheorie als falsch dargestellt wird.

Religionsdifferenzen und Religionsdialoge

Festschrift 50 Jahre EZW
Vorschaubild

Fünfzig Jahre Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen – das ist eine Festschrift wert. Über 20 Autoren, die auf verschiedene Weise mit der EZW und der Weltanschauungsarbeit verbunden sind, haben lesenswerte Aufsätze beigesteuert, die ein breites Spektrum der gegenwärtigen religiösen Gegenwartskultur beschreiben. Drei Beiträge befassen sich mit der Rolle der Religion in der Gesellschaft (Wolf Krötke, Matthias Petzold, Harald Baer).

LEXIKON neureligiöser Bewegungen und Weltanschauungen

Orientierungen im religiösen Pluralismus

In drei Bänden mit je ca. 100 Artikeln erscheint die neue Auflage des seit Jahren etablierten Lexikons im Herder-Verlag. Die neue Struktur nimmt eine inhaltliche Sortierung vor:

Der erste Band trägt den Titel „Lexikon nichtchristlicher Religionsgemeinschaften“ und beschreibt in Europa aktive Gemeinschaften, die ihre Herkunft im wesentlichen außerhalb des Christentums haben. Das betrifft also indische und asiatische Religionsgemeinschaften, aber auch grundlegende Artikel zum interreligiösen Dialog oder zur Religionswissenschaft.

Handbuch Leipziger Religionen

2. überarb. und erweiterte Auflage der detaillierten Darstellung des religiösen Lebens in Leipzig

Bereits in zweiter, überarbeiteter und erweiterter Auflage erscheint diese detaillierte Darstellung des religiösen Lebens in Leipzig. Gegenüber der ersten Auflage sind 23 Gemeinschaften hinzugekommen, so dass nun insgesamt 72 verschiedene religiöse und spirituelle Gemeinschaften porträtiert werden. Die Artikel sind aus einer religionswissenschaftlichen Außenperspektive verfasst worden, nachdem Besuche und Gespräche mit Vertretern der jeweiligen Gemeinschaft stattgefunden hatten.

Das Buch gegen Nazis

Rechtsextremismus – was man wissen muss und wie man sich wehren kann
Vorschaubild

Kluge Bücher gibt es viele. Aber wenige sind zugleich so praxisbezogen und gut gestaltet wie „Das Buch gegen Nazis“. Die 70 kurzen und prägnanten Kapitel behandeln in den drei Rubriken „Wissen“, „Handeln“ und „Erkennen“ zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit Rechtsextremismus. Beispiele gefällig? Rubrik WISSEN: Woran erkennt man Rechtsextremisten? Ist Thor Steinar eine Nazimarke? Was will die NPD eigentlich? Wer ist die „Neue Rechte“? Wie rechts sind Burschenschaften? War unter Adolf alles schlecht?

Religionsmonitor 2008

Auswertungen der Studie der Bertelsmann-Stiftung
Vorschaubild

In einer breit angelegten Studie wurden im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung 20 000 Personen aus allen Kontinenten und verschiedenen religiösen Kulturen über ihre Religiosität befragt. Speziell die Ergebnisse für Deutschland, Österreich und die Schweiz werden in diesem Buch beschrieben. Der Band informiert zunächst über Anliegen, Aufbau und Ergebnisse des Religionsmonitors insgesamt.

„… auf dass ihr einander kennenlernt“

Christen und Muslime in der Pfalz - Eine Handreichung für Kirchgemeinden
Vorschaubild

Der Landeskirchliche Arbeitskreis für Islamfragen der Evangelischen Kirche der Pfalz hat eine sehr gehaltvolle Arbeitshilfe für die Begegnung mit Muslimen herausgegeben, die für Gemeindearbeit und schulischen Unterricht Material und Anregungen zur Beschäftigung mit dem Islam und seiner gelebten Wirklichkeit in Deutschland gibt.

Wie macht der Glaube gesund? (EZW-Text 199)

Zur Qualität christlicher Gesundheitsangebote
Vorschaubild

Eine Zusammenstellung von Beiträgen mehrerer Fachtagungen der EZW um das Thema Glaube und Gesundheit enthält der EZW-Text Nr. 199. Mit den oft unzureichend genutzten Chancen christlicher Gesundheitsangebote - einschließlich von Kliniken in christlicher Trägerschaft, befasst sich Christian Spaemann. Bernhard Wolf berichtet von seinem Versuch zur Gründung eines christlichen Netzwerkes für Heil und Heilung, das eine Plattform für Geistheiler auf christlicher Basis bieten soll.

Mohammed

Leben - Werk - Wirkung
Vorschaubild

Mohammed ist ohne Frage die wichtigste Gestalt des Islam. Seine Verkündigung prägte diese Religion, sein Leben ist für viele Muslime vorbildhaft. Mit den Überlieferungen in den Hadithen bemühen sich die verschiedenen Schulrichtungen, ihre Sicht der Dinge durch Verweis auf Mohammeds Leben zu belegen. Allerdings sind auch Diskrepanzen zwischen der muslimischen religiösen Tradition und historisch ermittelbaren Fakten erkennbar.

Bestattungskultur im Wandel (EZW-Text 200)

Vorschaubild

Dass Weltanschauungsfragen nicht nur mit Guru-Gruppen, sondern auch mit grundlegenden gesellschaftlichen Entwicklungen zu tun haben, verdeutlicht der EZW-Text 200. Michael Nüchtern, früherer Leiter der EZW, sieht die Bestattungskultur als Spiegel des Zeitgeistes, indem sich die Vereinzelung der Bevölkerung durch Individualisierung und Mobilität auch in neuen Bestattungsformen niederschlägt. Er konstatiert Veränderungen in fünf Bereichen, aus denen sich wichtige Herausforderungen für die Kirchen ergeben.

Esoterik als Trend (EZW-Text 198)

Phänomene - Analysen - Einschätzungen
Vorschaubild

Im EZW-Text Nr. 198 liefert zunächst EZW-Referent M. Pöhlmann einen aktuellen und konkreten Überblick über die Esoterik-Szene. 

Dabei beschreibt er die Stellung der Esoterik in der gegenwärtigen Religionskultur in Form von esoterischer Lebensberatung im Fernsehen, in Kinofilmen mit esoterischem Inhalt (Indigo, Gespräche mit Gott, die Prophezeiungen von Celestine, Bleep), gibt eine bemerkenswerte Zusammenstellung über Profil und Auflagenhöhe esoterischer Zeitschriften und skizziert die „Channeling“-Bewegung sowie die neue Hexenszene. 

Wie gefährlich ist Scientology? (EZW-Text 197)

Vorschaubild

Vier sehr verschiedene Beiträge, die sich mit der Scientology-Organisation auseinandersetzen, versammelt der EZW-Text Nr. 197.

Wilfried Handl war 28 Jahre aktiver Scientologe und Leiter der Wiener Organisation. In seinem Text „Warum ich mitgemacht habe und dann doch ausgestiegen bin“ beschreibt er die Gründe für den Ausstieg.

Der Göttinger Religionswissenschaftler Andreas Grünschloß untersucht Organisationsstrukturen sowie speziell die „Ethik“ bei Scientology und hält – im Unterschied zum Herausgeber – Scientology für reformierbar.

Und wenn die Welt voll Teufel wär ...

Christen in der Auseinandersetzung mit dunklen Mächten
Vorschaubild

Der baptistische Pastor Heinrich Christian Rust hat den weithin gelungenen Versuch unternommen, eine moderne evangelische und biblisch fundierte Abhandlung über den schwierigen Bereich der Wirksamkeit des Bösen zu schreiben, die sowohl theologisch gehaltvoll als auch gut lesbar und praxisorientiert ist. Rust argumentiert in kluger Weise sowohl gegen eine rationalistische Verkürzung der Wirklichkeit als auch gegen spekulative Ausschmückungen dämonologischer Systeme.

Scientology

Scientology - Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will
Vorschaubild

Frank Nordhausen und Liane v. Billerbeck sind Journalisten, die seit Jahrzehnten den Bereich von Sekten und Psychogruppen aufmerksam beobachten und immer wieder dazu Beiträge und Sachbücher publiziert haben. Nun haben sie das Ergebnis ihrer intensiven Beschäftigung mit Scientology in einem bemerkenswerten Buch vorgelegt. Über 600 Seiten randvoll mit detailliert recherchierten Begebenheiten mit der Scientology-Organisation und ihren Protagonisten in Deutschland und den USA lassen kaum einen Aspekt unbeleuchtet.

Freimaurer

Wissen was stimmt
Vorschaubild

Die Freimaurerei umgibt der Mythos des Geheimnisvollen und verschiedenste Legenden und Verschwörungstheorien. Matthias Pöhlmann, Referent in der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin, lichtet diesen Nebel und hat in seinem neuesten Buch den Extrakt seiner mehrjährigen intensiven Forschungen zu den Freimaurern in eine gut lesbare und klar gegliederte Form gebracht.

Gott

Eine kleine Geschichte des Größten
Vorschaubild

In den ersten Jahrhunderten des Christentums bemühten sich eine Reihe christlicher Schriftsteller, die Wahrheit des christlichen Glaubens so darzustellen, dass sie auch den gebildeten römischen Zeitgenossen einsichtig werden konnte. Weil sie Antworten auf ernstgemeinte Anfragen an den christlichen Glauben vom Standpunkt der Vernunft zu beantworten suchten, nannte man sie die Apologeten. Ein solches Unterfangen hat in heutiger Zeit Manfred Lütz mit großem Erfolg unternommen.

Was stimmt? Islam

Die wichtigsten Antworten
Vorschaubild
In der Reihe „Was stimmt?“ des Herder-Verlages werden die verschiedensten Themen in einer informativen und übersichtlichen Form behandelt, deren einzige Gemeinsamkeit ist, dass über sie oft viele Gerüchte verbreitet werden und Halbwissen im Umlauf ist. Das gilt nun seit einigen Jahren insbesondere für den Islam. Dem Islamwissenschaftler und Völkerkundler Ludwig Ammann kommt das Verdienst zu, in lockerer und verständlicher Form ein durchaus vielschichtiges Bild des Islam zu zeichnen. Dabei packt er viele heiße Eisen an und kann sie einer Klärung zuführen.

Ratzingers „Jesus von Nazareth“

Eine Rezension zum Jesus-Buch von Papst Benedikt XVI.

Dass sich der gegenwärtige Papst um eine Biographie unseres Herrn Christus bemüht, ist erstaunlich und hoch anzuerkennen. Auf mindestens zwei Bände konzipiert ist ein erster davon bereits erschienen. Dieser beschreibt die Zeit von der Taufe Jesu bis zu seiner Verklärung. Dass der Autor sich sowohl Benedikt XVI. als auch Joseph Ratzinger nennt, erklärt er damit, er habe sich mit dem Thema bereits lange beschäftigt, ehe er in das höchste Amt der katholischen Kirche gewählt worden sei (S. 23).

Neuere Entwicklungen in der Neuapostolischen Kirche

Eine Dokumentation des Öffnungsprozesses

Die Neuapostolische Kirche (NAK) hat in den letzten Jahrzehnten einen deutlichen Öffnungsprozess begonnen, in dessen Verlauf die frühere Zurückgezogenheit aufgegeben wurde, und auf dessen weitere Entwicklung man gespannt sein darf. Katja Rakow hat diese Entwicklung aufmerksam und detailliert nachgezeichnet. Ihr Buch versteht sich als eine religionswissenschaftlichen Prinzipien verpflichtete Arbeit, die eine rein deskriptive Darstellung anstrebt und sich jeglicher Wertungen enthält.

Kritik der Neomythischen Vernunft

Menschen als Götter der Erde 1800-1945
Vorschaubild

Zu den, bisweilen in Frage gestellten, aber gleichwohl verlässlichen Konstanten der westeuropäischen Gegenwart gehört der Umstand, dass traditionelle kirchliche Bindung zwar immer mehr abnimmt, der Mensch aber gleichwohl und wohl auch „unheilbar“ religiös ist, und dementsprechend Wünsche und Sehnsüchte hat, diese aber nicht mehr im Rahmen traditioneller Kirchlichkeit zu verwirklichen sucht.

Verbindlich leben

Kommunitäten und geistliche Gemeinschaften in der Evangelischen Kirche in Deutschland
Vorschaubild

Die deutsche Situation innerhalb der Evangelischen Kirche hat der EKD-Text Nr. 88 im Blick. Das Heft verbindet grundlegende Ausführungen zum Wesen und zur Berechtigung kommunitären Lebens innerhalb der Evangelischen Kirche mit einer aktuellen Liste der immerhin 232 derzeit aktiven Gemeinschaften.

Kommunitäten

In Gemeinschaft anders leben
Vorschaubild

Das vom Evangelischen Missionswerk in Deutschland herausgegebene Jahrbuch Mission 2007 behandelt das Thema „Kommunitäten“ Konfessions- und Länderübergreifend. In zahlreichen Aufsätzen werden theologische und praktische Grundlagen kommunitären Lebens sowie 16 verschiedene Gemeinschaften aus aller Welt beschrieben. Einige der Beiträge fragen dabei speziell nach der missionarischen Ausstrahlung von Klöstern und Kommunitäten in der Geschichte und in der Gegenwart.

EZW-Texte 194: Problemfelder im christlich-muslimischen Dialog

Die EKD-Handreichung "Klarheit und gute Nachbarschaft" in der Diskussion

Einen Ausschnitt aus der Diskussion über die EKD Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft“ dokumentiert der EZW Text 194. Neben der kritischen Stellungnahme des neu gegründeten Koordinierungsrates der Muslime ist darin eine umfangreiche Antwort von Johannes Kandel abgedruckt, der darin ausführlich auf die zentralen Kritikpunkte eingeht, die Anliegen der Handreichung begründet und wichtige Problemfelder im christlichen islamischen Dialog beleuchtet.

EZW-Texte 193: "Und sie bewegt sich doch!"

Neues von der Neuapostolischen Kirche

Der scheidende EZW-Referent Andreas Fincke hat einen aktuellen Text über die Neuapostolische Kirche vorgelegt. Dessen programmatischer Titel „Und sie bewegt sich doch!“ spielt auf eine Reihe von Reformen innerhalb der NAK an. Im Text wird sowohl einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Neuapostolischen Kirche in neuester Zeit gegeben, als auch der Frage nach der Exklusivität und der Stellung in der Ökumene nachgegangen.

EZW-Texte 173: Umfallen, Zittern, Lachen, Ekstase ...

Ergriffenheit und Geisterfahrung in pfingstlich-charismatischer Frömmigkeit und in der Bibel
Vorschaubild

Pfingstlich-charismatische Gemeinschaften berufen sich zur Begründung ihrer besonderen Frömmigkeitsformen - Glossolalie, Visionen, Geistoffenbarungen, Heilungsdienste, exorzistische Praktiken - auf das Neue Testament und die Glaubenspraxis der frühen Christengemeinden.